1. Anbieter und Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Passpoint KG, Sandäckerstrasse 12, 8957 Spreitenbach, Schweiz («Passpoint», «wir») und ihren Kundinnen und Kunden. Abweichende Vereinbarungen gelten nur, wenn sie von Passpoint schriftlich bestätigt wurden.
2. Unsere Leistungen
Passpoint bietet insbesondere VPA-Prüfungstrainings, individuelle Beratungen, Coachings für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner sowie Beratung und Korrekturhinweise zu Vertiefungsarbeiten (VA) an. Umfang, Ort, Termin und Preis ergeben sich aus der jeweiligen Offerte oder Buchungsbestätigung.
Unsere Leistungen dienen der Vorbereitung und Unterstützung. Der persönliche Lern- und Prüfungserfolg hängt auch von Faktoren ab, auf die Passpoint keinen Einfluss hat. Eine bestimmte Note oder das Bestehen des Qualifikationsverfahrens wird nur im Rahmen der separat beschriebenen Geld-zurück-Garantie berücksichtigt.
3. Anfrage und Vertragsabschluss
Anfragen per E-Mail oder Telefon sind unverbindlich. Ein Vertrag kommt zustande, sobald Passpoint die Buchung mit Leistungsumfang, Termin und Preis schriftlich bestätigt. Änderungen einer bestätigten Buchung bedürfen der gegenseitigen Zustimmung.
Minderjährige dürfen eine Leistung nur mit Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertretung buchen. Passpoint kann verlangen, dass diese Zustimmung schriftlich nachgewiesen oder die Buchung durch die gesetzliche Vertretung bestätigt wird.
4. Preise und Vorauszahlung
Massgebend ist der in der Buchungsbestätigung genannte Preis in Schweizer Franken (CHF). Eine allfällige Mehrwertsteuer wird ausgewiesen, sofern sie geschuldet ist.
Der vollständige Betrag ist vor dem vereinbarten Termin innerhalb der auf der Rechnung angegebenen Frist zu bezahlen. Passpoint ist berechtigt, einen Termin erst nach Eingang der Zahlung verbindlich zu reservieren oder die Leistung bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten.
Wird ein Zahlungslink bereitgestellt, erfolgt die Online-Zahlung über Stripe. Eine Zahlung gilt erst als erfolgt, wenn sie im Kundenkonto als bezahlt ausgewiesen oder von Passpoint schriftlich bestätigt wurde. Allfällige Rückerstattungen erfolgen grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel.
5. Absage und Terminverschiebung durch Kund:innen
Eine Absage oder Verschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Beginn kostenlos möglich. Sie muss per E-Mail oder in einer anderen nachweisbaren Textform erfolgen und gilt erst nach Eingang bei Passpoint.
Bei einer späteren Absage oder bei Nichterscheinen wird der vereinbarte Preis zu 100 Prozent geschuldet. Passpoint kann bei nachgewiesenen ausserordentlichen Umständen freiwillig einen Ersatztermin anbieten; ein Anspruch darauf besteht nicht.
6. Absage durch Passpoint
Muss Passpoint einen Termin aus wichtigem Grund absagen, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart. Ist dies nicht möglich oder für die Kundin beziehungsweise den Kunden unzumutbar, werden bereits bezahlte Beträge für die ausgefallene Leistung vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nur, soweit zwingendes Recht dies vorsieht.
7. Mitwirkung und Unterlagen
Kund:innen stellen die für die Leistung erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäss zur Verfügung. Bei einem Training im Betrieb sorgen sie dafür, dass notwendige interne Zustimmungen vorliegen und die Durchführung sicher und ohne unzulässige Beeinträchtigung betreuter Personen möglich ist.
Unterlagen mit Personendaten Dritter – insbesondere Daten von Kindern, betreuten Personen oder Mitarbeitenden – sind vor der Übermittlung an Passpoint soweit möglich zu anonymisieren. Es dürfen nur Daten übermittelt werden, zu deren Weitergabe die Kundin oder der Kunde berechtigt ist.
8. VA-Beratung
Passpoint gibt fachliches und sprachliches Feedback, übernimmt jedoch nicht die Autorenschaft einer Vertiefungsarbeit. Die Kundin oder der Kunde bleibt für Inhalt, Quellen, Eigenständigkeit, formelle Anforderungen und fristgerechte Einreichung verantwortlich. Passpoint unterstützt keine Täuschung oder Umgehung schulischer Vorgaben.
9. Geld-zurück-Garantie
Eine Rückerstattung wegen einer ungenügenden praktischen Prüfungsnote oder VA-Note richtet sich ausschliesslich nach den zum Zeitpunkt der Buchung geltenden Rückerstattungsbedingungen. Ein allgemeines Widerrufs- oder Rückgaberecht wird dadurch nicht begründet.
10. Nutzungsrechte
Von Passpoint bereitgestellte Konzepte, Beispielaufgaben, Vorlagen und Schulungsunterlagen sind urheberrechtlich geschützt. Sie dürfen für die persönliche Prüfungsvorbereitung verwendet, jedoch ohne vorherige schriftliche Zustimmung weder veröffentlicht, vervielfältigt, weiterverkauft noch an Dritte weitergegeben werden.
11. Haftung
Passpoint erbringt die vereinbarten Leistungen mit angemessener fachlicher Sorgfalt. Passpoint haftet unbeschränkt für vorsätzlich oder grobfahrlässig verursachte Schäden sowie in Fällen, in denen eine Haftungsbeschränkung gesetzlich unzulässig ist. Im Übrigen ist die Haftung im gesetzlich zulässigen Umfang auf direkte und vorhersehbare Schäden beschränkt.
Passpoint haftet nicht für Entscheide von Prüfungsorganen, Schulen oder Behörden und nicht für ein Nichtbestehen, soweit kein Anspruch aus der Geld-zurück-Garantie besteht.
12. Datenschutz
Informationen zur Bearbeitung von Personendaten stehen in unserer Datenschutzerklärung.
13. Änderungen der AGB
Passpoint kann diese AGB für zukünftige Buchungen anpassen. Für einen bereits abgeschlossenen Vertrag gilt die Fassung, die bei Vertragsabschluss einbezogen wurde.
14. Recht und Gerichtsstand
Es gilt Schweizer Recht. Zwingende gesetzliche Gerichtsstände, insbesondere für Konsumentinnen und Konsumenten, bleiben vorbehalten. Soweit kein zwingender Gerichtsstand besteht, sind die zuständigen Gerichte am Sitz von Passpoint zuständig.
15. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchsetzbar sein, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
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